Explosionstechnische Entkopplung

Ziel der explosionstechnischen Entkopplung ist, sowohl die Druckwelle als auch die Flammen zu stoppen und eine Ausbreitung der Explosionsfolgen zu verhindern. Dabei wird zwischen der aktiven und der passiven Entkopplung unterschieden. Passive Entkopplungssysteme reagieren allein durch die Explosionswirkung. Die aktiven Systeme registrieren über druck- oder optische Sensoren eine Explosion und aktivieren die entsprechenden Gegenmaßnahmen. Sie basieren auf einem reibungslosen Zusammenspiel von Detektion, Steuerung und Entkopplungskomponente.

Die Systeme von ATEX zur explosionstechnischen Entkopplung eignen sich sowohl für Anlagen mit druckreduzierten Behältern, als auch für den maximalen Explosionsdruck.

De entlastungsschlot 2

Schlot, welcher den Explosionsüberdruck durch Öffnung einer Klappe ableitet.

Löschmittelsperre

Ankommende Flammen werden durch Löschpulver zuverlässig abgelöscht.

De schnellschlussschieber

Falle einer Zündung schließt der Schieber innerhalb von Millisekunden und die Flammen- bzw. die Druckausbreitung werden effektiv gestoppt.

Explosionsschutzventil ATEX FloatValve

Im Explosionsfall schließt das Ventil selbsttätig durch die kinetische Energie der Druckwelle, die der Flammenfront vorauseilt.